Traditionelle Projekte sind ablauforientiert aufgebaut: Definition von Anforderungen, Verschriftlichung
in einem ausführlichen Pflichtenheft, Ausschreibung, Entscheidung für einen Dienstleister, Umsetzung
des Gesamtsystems, Abnahme, Schulungen und Veröffentlichung.
Ein Problem ist jedoch, dass die Erstellung umfangreicher Konzeptions- und Beschreibungspapiere sehr
viel Zeit braucht. Da die Verantwortlichen dieses neben ihrer sonstigen Arbeit erledigen müssen, dauert
es erfahrungsgemäß meist längere Zeit, diese Planungspapiere zu erstellen. Nach dem Ausschreibungsund
Auswahlprozess brauchen Agenturen oft Monate zur Entwicklung eines komplexen Systems. Bis die
Mitarbeitenden geschult wurden und die Inhalte eingegeben werden können, vergeht oft mehr als ein
Jahr, bevor Ergebnisse genutzt werden können.
Anforderungen an Internet-Systeme können sich jedoch verändern oder erweitern. Unerfreulich wird es
dann, wenn man nach ‚Fertigstellung‘ merkt, dass man inzwischen andere oder erweiterte Funktionen
braucht und sofort wieder investieren muss. Tatsächlich sind gerade die besonders nützlichen und intensiv
genutzten Internet-Systeme erfahrungsgemäß nie ‚fertig‘, sondern müssen immer weiter entwickelt
werden.
Daher bieten immer mehr Agenturen sogenannte ‚agile‘ Prozesse an: Kunde und Dienstleister setzen
sich an einen ‚Runden Tisch‘ und entwickeln die Lösung dialogisch. Anstatt lange Papiere zu schreiben,
werden Anforderungen vom Kunden schrittweise erläutert, schriftlich festgelegt und dann sehr zeitnah
vom Dienstleister umgesetzt. Der Kunde testet, lernt mit und merkt dabei schneller, was ‚funktioniert‘
und was nicht.
Kunden können ständig entscheiden, welche Entwicklungswege verfolgt werden sollen. Da der Kunde
dem Dienstleister – zeitweise wortwörtlich – bei der Konfiguration ‚über die Schulter schaut‘, kann er
später bestimmte Änderungen am System sogar selber vornehmen. Nach der Entwicklung von Modulen
sind Schulungen für die kundenseitige Projektleitung unnötig, weil diese das System selbst sehr gut
kennt.
Der Dienstleister wird in relativ kleinen Zeitabschnitten lediglich nach tatsächlichem Zeitaufwand bezahlt.
Auftraggeber brauchen keine großen Summen ‚auf den Tisch zu legen‘, um verwertbare Ergebnisse
zu bekommen. Wichtig ist dabei jedoch, dass zu Beginn ein geeignetes, modular erweiterbares System
(‚Framework‘) als Grundlage gewählt wird. Die Wahl eines weit verbreiteten CMS unterstützt dabei
nachhaltige Investitionen.
Drupal unterstützt agiles Projektmanagement in unserer Erfahrung durch seine Modularität besonders gut.
Camino-Kommunikation integriert die Vorteile des agilen Projektmanagements mit der Zuverlässigkeit und Planbarkeit des klassischen Projektmanagements,
also mit genauen Funktionsbeschreibungen und definierten Meilensteinen.
Beeindruckend ist beim Open-Source-Redaktionssystem Drupal die große Anzahl von frei verfügbaren Modulen. Mit der richtigen Auswahl und Konfiguration können auch komplexe Websites oder Intranet-Systeme entwickelt werden.
Sie möchten Ihr Design oder ein fertiges Screendesign-Template mit Drupal einsetzen?
Übernahme von Typo3-Websites und Portierung auf das Redaktionssystem Drupal
Zwei Lösungen für ‘Intranet in a box’ im Vergleich: Open Atrium und Drupal Commons sind vorbereitete Intranet-Systeme auf der Basis des Open-Source-Redaktionssystems Drupal. Beide bieten gruppenbasierte Intranets für Teams mit Wikis, Blogs, Kalendern und Ausgabenverwaltung. Open Atrium eignet sich nach unserer Erfahrung sehr gut für interne Projektgruppen. Auf der Basis des größeren Systems Drupal Commons lassen sich auch komplexere Intranet-Systeme mit relativ wenig Aufwand realisieren
Das Redaktionssystem Drupal entwickelt sich zunehmend zum internationalen Standard für Internet- Systeme von Regierungen, Behörden, Verbänden, Universitäten und Nachrichtenportalen. Drupal ist weitgehend selbsterklärend (‚intuitiv‘) zu bedienen. Deshalb reduziert sich der Schulungsaufwand im Vergleich zu anderen Redaktionssystemen drastisch. Drupal eignet sich daher insbesondere für Internet-Systeme, bei denen zahlreiche Autoren/Autorinnen.
Das Redaktionssystem Drupal unterstützt multilinguale Websites besonders gut. Für mehrsprachige Online-Angebote können sowohl die gesamte Benutzeroberfläche als auch Inhalte übersetzt werden.


